Sehr geehrte Damen und Herren,
die EU-Kommission fordert auf nationaler und regionaler Ebene eine alle Stufen des Bildungswesens umfassende Strategie, mit der unternehmerisches Denken und Handeln in den Lehrplänen von Schulen und Hochschulen sowie in der Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte verankert wird. Darüber hinaus muss zur Verbreitung des Unternehmergeistes die Zusammenarbeit zwischen Bildungseinrichtungen und lokalen Unternehmen besonders gefördert werden, z. B. durch den Austausch von Lehrkräften zwischen Hochschulen und Unternehmen oder Unternehmensbesuche von Schülern. Hervorgehoben wird in der aktuellen Mitteilung der Kommission der positive Beitrag zur Förderung des Unternehmergeistes durch duale Berufsausbildung und berufliche Fortbildung.
Der Handel ist für dieses Thema im Grunde ganz gut aufgestellt. Verbesserungen in der praktischen Umsetzung sind sicher möglich. Hilfreich sind Erfahrungen mit der Nutzung der freiwilligen Zusatzqualifikation "Grundlagen unternehmerischer Selbständigkeit", die in die Verordnung über die Einzelhandelsberufe 2004 aufgenommen wurde. Ebenfalls hilfreich ist das von der Landesregierung in NRW gestartete Projekt "Selbstständigkeit in der Ausbildung im Einzelhan-del", bei dem aktueller Schwerpunkt ist, entsprechende Inhalte, Qualifikationen und Einstellungen, insbesondere auch im Berufsschulunterricht, vermitteln zu wollen. Hierzu fand kürzlich eine erste Fachtagung "Selbstständig Denken und Handeln als Unterricht?" in Düsseldorf statt (im Trainingscenter der Metro AG). Deutlich wurden dabei vor allem:
Mit freundlichen Grüßen
gez. Wilfried Malcher
Geschäftsführer Hauptverband des Deutschen Einzelhandels e. V. (HDE)
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