Auf diesen Seiten finden Sie aktuelle und umfangreiche Informationen und Hintergründe zu Themen aus Wirtschaft und Bildung. Ältere Nachrichten und Informationen, deren Inhalte wir Ihnen auch weiterhin zur Verfügung stellen wollen, finden Sie in unserem Nachrichten-Archiv. Im Artikel-Archiv finden Sie eine Übersicht über die von der Akademie für Welthandel zu aktuellen Themen veröffentlichten Artikel.
Das Jahr 2013 bietet weltweit bislang eine interessante, bisweilen auch bizarre Mischung aus Erfolgsmeldungen und Hiobsbotschaften. So haben mit dem Dow Jones und dem DAX wichtige Aktienindizes ihre Höchststände vor der Finanzkrise überschritten, obwohl die gravierenden Haushaltsprobleme bei-derseits des Atlantiks noch keinesfalls gelöst sind. Und der Blick aus Europa sowohl nach Osten als auch nach Westen zeigt, dass die Eurozone - trotz neu-er Hiobsbotschaften aus Zypern und Italien - mit gravierenden makroökonomi-schen Ungleichgewichten, politischen Patt-Situationen und ungelösten Struk-turproblemen keinesfalls alleine dasteht.
Mit dem neuen EZB-Programm zum Ankauf von Staatsanleihen aus Euro-Krisenstaaten und dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Zulässigkeit des Europäischen Rettungsschirms sind im September 2012 zwei wichtige Grundsatzentscheidungen für das Fortbestehen bzw. die Weiterentwicklung der Eurozone gefallen. Auch wenn Griechenland weiterhin für zumeist beunruhigende Nachrichten sorgt, scheint an den Finanzmärkten im Herbst zunächst gewisse Ruhe eingekehrt zu sein.
Auf dem mit großer Spannung erwarteten zweitägigen EU-Gipfel Ende Juni gab es trotz etlicher Dissonanzen wieder kleine Fortschritte, die sich unter den Stichworten Wachstumspakt, Bankenunion und ESM zusammenfassen lassen. Die Einführung von Eurobonds wird von deutscher Seite weiter kompromisslos abgelehnt, wohingegen sie die "EU-Vierergruppe" als Zukunftsoption im Rahmen der Fiskalunion ansieht.
Für die abschließende Projektarbeit zum Gepr. Betriebswirt (IHK) wurde von unserem Teilnehmer Stev Klein das Thema "Effizienzsteigerung in der Frachtschifffahrt unter ökonomischen und ökologischen Aspekten am Beispiel der Reederei Hapag Lloyd" behandelt. An dieser Arbeit waren u. a. auch die Nees Uni Bonn sowie die Unternehmen Hapag Lloyd, SkySails und RedTec beteiligt. Da das behandelte Thema auf reges Interesse stößt, stellen Herr Klein und die Akademie für Welthandel die Projektarbeit, getreu dem Motto "Wissen ist das einzige Gut, dass sich vermehrt, wenn man es teilt", kostenlos zur Verfügung. Für Rückfragen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung (Tel.: 069/74742-160, E-Mail).
Nach dem Boomjahr 2010 hat sich das globale Wachstum wieder verlangsamt. Nach einem globalen BIP-Plus von 3,7 % in 2011 rechnet der IWF für dieses Jahr mit einem ähnlich moderaten Zuwachs von 3,6 %, während er für 2013 ein Plus von 4 % in Reichweite sieht. Gleichwohl betont er die erhöhten Risiken, die von Europa und den Rohölmärkten ausgehen. Die globale Abschwächung schlägt sich auch beim Welthandel nieder. Gemäß den neuesten WTO-Zahlen ist der Welthandel 2011 real um 5 % gestiegen, das entsprach knapp dem Durchschnitt der letzten beiden Jahrzehnte. In der vielbeachteten WTO-Rangliste konnte China seine Spitzenposition als Exportweltmeister ausbauen, Deutschland verpasste knapp die Silbermedaille.
Als Kompetenz-Zentrum für kaufmännische Bildung in der Region Fulda richtet die Richard-Müller-Schule mit der Akademie für Welthandel ein für Fulda neues berufsbegleitendes Bildungsangebot ein, das ganz an den Bedürfnissen des Handels orientiert ist. Auszubildende im Beruf Kaufmann/-frau im Einzelhandel des 3. Ausbildungsjahres beginnen mit ausgewählten Lerninhalten aus dem Lehrplan zum Handelsassistenten (IHK) und führen ihre Weiterbildung nach erfolgreicher Abschlussprüfung an der Akademie für Welthandel fort.
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Im Rahmen der Verhandlungen zwischen Bund, Ländern, Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretern über die Einführung einer einheitlichen Rangliste von Ausbildungsabschlüssen ist der Fachwirt gemeinsam mit dem Meister und dem Bachelor auf einer Ebene eingestuft worden. Im sogenannten Deutsche Qualifikationsrahmen (DQR) sollen verschiedene Ausbildungsqualifikationen in acht Stufen eingeordnet werden. Der Fachwirt ist hier gemeinsam mit Bachelor, Meister und Fachschulabschlüssen auf Stufe sechs eingeordnet (höchste Stufe 8: Promotion). Ziel dieser Rangliste ist es, Ausbildungen vergleichbarer zu machen und damit auch die Mobilität von Arbeitnehmern zu erhöhen. Die deutschen Festlegungen sollen noch in diesem Jahr in den europäischen Qualifikationsrahmen (EQR) einfließen, um auch auf europäischer Ebene für eine entsprechende Vergleichbarkeit zu sorgen.
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