In diesem Archiv finden Sie ältere Nachrichten und Informationen, deren Inhalte wir Ihnen auch weiterhin zur Verfügung stellen wollen. Im Artikel-Archiv finden Sie eine Übersicht über die von der Akademie für Welthandel zu aktuellen Themen veröffentlichten Artikel.
Als Kompetenz-Zentrum für kaufmännische Bildung in der Region Fulda richtet die Richard-Müller-Schule mit der Akademie für Welthandel ein für Fulda neues berufsbegleitendes Bildungsangebot ein, das ganz an den Bedürfnissen des Handels orientiert ist. Auszubildende im Beruf Kaufmann/-frau im Einzelhandel des 3. Ausbildungsjahres beginnen mit ausgewählten Lerninhalten aus dem Lehrplan zum Handelsassistenten (IHK) und führen ihre Weiterbildung nach erfolgreicher Abschlussprüfung an der Akademie für Welthandel fort.
Im Rahmen der Verhandlungen zwischen Bund, Ländern, Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretern über die Einführung einer einheitlichen Rangliste von Ausbildungsabschlüssen ist der Fachwirt gemeinsam mit dem Meister und dem Bachelor auf einer Ebene eingestuft worden. Im sogenannten Deutsche Qualifikationsrahmen (DQR) sollen verschiedene Ausbildungsqualifikationen in acht Stufen eingeordnet werden. Der Fachwirt ist hier gemeinsam mit Bachelor, Meister und Fachschulabschlüssen auf Stufe sechs eingeordnet (höchste Stufe 8: Promotion). Ziel dieser Rangliste ist es, Ausbildungen vergleichbarer zu machen und damit auch die Mobilität von Arbeitnehmern zu erhöhen. Die deutschen Festlegungen sollen noch in diesem Jahr in den europäischen Qualifikationsrahmen (EQR) einfließen, um auch auf europäischer Ebene für eine entsprechende Vergleichbarkeit zu sorgen.
Die Turbulenzen in der Eurozone haben dazu beigetragen, dass die politische Landkarte in Europa kräftig durcheinandergewirbelt wurde und viele neue Gesichter unter den 27 Staats- und Regierungschefs der EU zu sehen sind. Auch bei der EZB und im Europaparlament gab es interessante Personalien. Oberstes Ziel der dänischen Ratspräsidentschaft im 1. Halbjahr 2012 dürfte es daher sein, eine Fragmentierung der EU vor allem bei der Bewältigung der Schuldenkrise zu verhindern. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Implementierung bereits beschlossener Regeln wie die im Dezember beschlossene Reform des Stabilitäts- und Wachstumspaktes. Gleichzeitig wird aber auch die sich für 2012 abzeichnende Rezession in der Eurozone politische Kräfte binden und neue wirtschaftspolitische Diskussionen auslösen.
Nicht zuletzt auf Druck privater und öffentlicher Gläubiger bzw. der US-Rating-Agenturen hat sich die europäische Politik schrittweise zu der Erkenntnis durchgerungen, dass die schon lange bekannten Konstruktionsfehler der EWU endlich korrigiert werden müssen, um den Bestand der Währungsunion langfristig zu sichern. Die 17 EWU-Länder und weitere EU-Staaten mit eigener Währung wollen 2012 einen separaten Vertrag für den Einstieg in eine Fiskalunion mit verstärkter und gesetzlich verankerter Haushaltsdisziplin abschließen. Dieser wird den geltenden EU-Vertrag von Lissabon ergänzen. Die EZB unterstützt Brüssel durch eine weitere Zinssenkung und Maßnahmen zur Sicherstellung einer ausreichenden Liquiditätsversorgung im Finanzsystem. Gleichwohl dürften die von der EWU-Schuldenkrise ausgelösten Turbulenzen an den Finanzmärkten damit noch nicht beendet sein.
Aufgrund der gravierenden Schuldenproblematik mehrerer Peripheriestaaten steht die Europäische Währungsunion (EWU) seit dem Sommer wieder verstärkt am Pranger der Finanzmärkte. So hat die EWU-Staatsschuldenkrise seit dem EU-Krisengipfel Ende Juli eine neue Eskalationsstufe erreicht. Gleichwohl sind Japan und die USA die Wirtschaftsblöcke mit der größten Staatsverschuldung. Nachdem in 2010/2011 schon mehrere EWU-Länder von den Rating-Agenturen abgestraft wurden, hat es im August auch die USA und Japan erwischt. Nun ist also weltweit (wieder einmal?) das große Sparen angesagt. Aus gesamtwirtschaftlicher Sicht sei aber angemerkt, dass eine zu massive Sparpolitik das Wachstum zumindest kurzfristig (zu) sehr belasten kann.
Das Infomobil des hessischen Wirtschaftsministeriums und des Vereins "Weiterbildung Hessen" informierte am 01.09.2011 im Rahmen seiner Tour durch Hessen am Bahnhofsplatz Fulda über Weiterbildung, Aufstiegsqualifizierung und individuelle Förderung. Interessenten konnten sich sowohl in Gesprächen mit den Qualifizierungsbeauftragten des Landkreises Fulda als auch mit Experten des Bildungszentrum des hessischen Handels (BZ) und der Akademie für Welthandel (AFW) über die unterschiedlichen Möglichkeiten informieren, die sich für ihren Beruf hinsichtlich Weiterbildung und Unterstützung ergeben können. Einen Rückblick gaben die Fuldaer Nachrichten und die Osthessen-News in ihren Artikeln, die hier nachzulesen sind.
Die europäische Energiepolitik hat seit dem Beschluss vom Herbst 2005 über die Errichtung eines Gemeinsamen Binnenmarktes für Energie deutlich an Fahrt gewonnen. Im Februar 2011 gab es erstmals einen eigenen EU-Gipfel zu den Schlüsselthemen Energie und Innovation, der einen Zeitplan zur Vollendung des Energie-Binnenmarktes aufstellte und dem Ausbau der Energieinfrastruktur hohe Priorität einräumte. Nach der Katastrophe im japanischen Atommeiler Fukushima ist auch in der EU der Energiesektor noch stärker in den Fokus gerückt. Hier zeichnen sich im Hinblick auf die Nutzung der Atomenergie wie auch der erneuerbaren Energien unterschiedliche Wege der einzelnen Mitgliedsstaaten ab.
Gute Noten in aktueller KundenbefragungDie Akademie für Welthandel AG führt regelmäßig Kundenbefragungen unter ihren Teilnehmern durch, um direkte Rückmeldungen zu erhalten und so kurzfristigi auf Kundenwünsche eingehen zu können. In der aktuellen Kundenbefragung von Ende 2010 gab es viele gute Noten und viel Lob, aber auch konstruktive Kritik. Spitzenreiter unter den mit Schulnoten zu bewertenden Bereichen waren die fachliche Qualität der Dozenten und die Freundlichkeit der Lehrgangsbetreuung. Aber auch in allen anderen Disziplinen hat die afw gut abgeschnitten, so dass eine sehr gute Gesamtnote 1,9 erreicht wurde.
Die Akademie für Welthandel folgt dem Gedanken der kontinuierlichen Optimierung des Angebots. In Verbindung mit einer optimalen Kundenorientierung und der Nutzung umfassender Erfahrungen und Synergien wird der Anspruch an höchste Qualität erreicht. Die regelmäßige Kundenbefragung ist ein wichtiger Teil dieses Systems und wird dazu beitragen, auch weiterhin die Erfüllung des hohen Qualitätsanspruch der afw und ihrer Kunden zu gewährleiten.
Unter den Teilnehmern der Kundenbefragung wurde ein iPad verlost. Wir gratulieren dem glücklichen Gewinner Boris Woltert aus Köln. Er absolvierte bei der Akademie für Welthandel den Lehrgang zum Verkehrsfachwirt (Fachrichtung Güterverkehr) und konnte sich nach erfolgreich abgelegter IHK-Prüfung beruflich stark weiterentwickeln.
Nach dem schwierigen letzten Jahr mit vielen Turbulenzen rund um die Euro-Schuldenkrise hofft Europa 2011 erst einmal wieder etwas durchatmen zu können, auch wenn das Thema noch länger als erwünscht auf der Tagesordnung bleiben dürfte. Nachdem auf dem EU-Gipfel Anfang Februar das deutsch-französische Projekt eines Wettbewerbspakts angenommen wurde, soll im März auf einem großen Euro-Gipfel ein Gesamtpaket zur langfristigen Stabilisierung der Währungsunion verabschiedet werden. Positiv ist auch, das die EWU trotz Eurokrise 2010 ein BIP-Wachstum von 1,7 % erzielen konnte. Die politischen Umwälzungen in Nordafrika dagegen dürften die EU nicht nur in der Flüchtlingspolitik vor neue Herausforderungen stellen.
Der deutsche Arbeitsmarkt ist weniger stark als befürchtet von den Auswirkungen der Finanzkrise in Mitleidenschaft gezogen worden. Plakatives Signal war das Unterschreiten der 3-Mio.-Schwelle bei der Arbeitslosenzahl im Oktober 2010. Zur positiven Entwicklung haben konjunkturelle Faktoren sowie politische Maßnahmen wie die verlängerte Kurzarbeiterregelung beigetragen. Hauptfaktor ist die kräftige Konjunkturerholung nach der schwersten Rezession der Nachkriegszeit. Trotzdem liegt die Unterbeschäftigung unter Einrechnung weiterer Personenkreise bei gut 4 Millionen.
Seit gut einem Jahr bietet die Akademie für Ausbildung in Frankfurt externes Ausbildungsmanagement an – mit wachsendem Erfolg. "Die Zahl der Interessenten steigt kontinuierlich. Wir erfreuen uns sowohl bei den Unternehmernals auch bei den Auszubildenden zunehmender Beliebtheit", berichtet Christian Töpfer, einer der beiden Ausbildungsberater bei der Akademie für Ausbildung.
Lateinamerikas Volkswirtschaften sind in den letzten beiden Jahrzehnten immer wettbewerbsfähiger geworden. Davon zeugt auch die schnelle und robuste Erholung in den meisten Ländern nach der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise. Das reale BIP der Region dürfte nach IWF-Prognosen im Jahr 2010 überdurchschnittlich um fast 6 % wachsen und im Jahr 2011 mit 4 % genauso stark wie die Weltwirtschaft zulegen. Brasilien als größte Wirtschaftsmacht des Kontinents steht vor einer Wachablösung, da Präsident Lula nach 8 Jahren Amtszeit nicht wiedergewählt werden darf.
Dies meint jedenfalls das Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein, das eine "ureigene Aufgabe des Arbeitnehmers" darin sieht, sich so weiterzubilden, dass er im Job mithalten kann. Arbeitnehmer müssen sich im Zweifelsfall selbst darum kümmern, dass sie mit der zunehmenden Technisierung in der Arbeitswelt mithalten können. Die Notwendigkeit eigener Weiterbildungsanstrengungen ist jedoch noch nicht bei allen Arbeitnehmern angekommen. Eine Entscheidung des Landesarbeitsgerichts in Schleswig-Holstein zeigt, wie Weiterbildung auch gegen Entlassungen wirkt: Selbst ein Mitarbeiter mit der längsten Betriebszugehörigkeit ist nicht unbedingt gefeit vor einer Kündigung. Das gilt vor allem dann, wenn er den Anforderungen nicht so gut gewachsen ist wie andere Mitarbeiter. Dies besagt ein Urteil des Landesarbeitsgerichts Schleswig-Holstein hervor (Aktenzeichen: 3 Sa 153/09). In dem Fall war dem 54-jährigen Mitarbeiter einer Kfz-Werkstatt nach 40 Jahren Betriebszugehörigkeit gekündigt worden.
Die deutsche und die EWU-Wirtschaft haben sich nach dem schweren Einbruch durch die Finanzkrise schneller als erwartet wieder gefangen. Nach den guten BIP-Zahlen für das 2. Quartal ist mit einem Wachstum von rund 3 % in Deutschland bzw. fast 2 % in der EWU für das Gesamtjahr 2010 zu rechnen. Kräftige außenwirtschaftliche Impulse können die restriktive Fiskalpolitik immer besser kompensieren. Dabei scheint sich die von der strukturellen Staatsschuldenproblematik in vielen EWU-Ländern ausgelöste Euro-Schwäche derzeit per saldo sogar positiv auszuwirken.
Das Hessische Ministerium für Wirtschaft. Verkehr und Landesentwicklung hat eine neue Studie zum Thema "Berufliche Weiterbildung als Standortfaktor der hessischen Wirtschaft". Die Studie befasst sich mit einerseits mit den Weiterbildungsanbietern in Hessen und andererseits mit der Weiterbildungorganisation und der Weiterbildungsaktivitäten von großen Unternehmen. Die Studie kann hier eingesehen werden.
Ab dem Wintersemester 2011 wird der neue „Duale Studiengang Außenwirtschaft“ den Fächerkanon der Berufsakademie Rhein-Main erweitern. Derzeit entwickeln Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Verbandes Groß- und Außenhandel in Hessen, des Bildungszentrums des Hessischen Handels, der Akademie für Welthandel und der Berufsakademie Rhein-Main dieses für Unternehmen und Schulabgänger/innen gleichermaßen attraktive Ausbildungs- und Studienangebot.
Der IHK-Weiterbildungsabschluss Geprüfter Fachkaufmann für Außenwirtschaft / Geprüfte Fachkauffrau für Außenwirtschaft ist von Grund auf überarbeitet und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF am 19. Juli 2005 als Verordnung erlassen worden. Die Zulassungsvoraussetzungen (§2 der Rechtsverordnung) sind wesentlich einfacher geworden.
Die Wirtschaft ist im Wandel – und mit ihr verändern sich die beruflichen Aufstiegswege: Bisher konnten sich in einigen Regionen der Republik die Weiterbildungswilligen der jeweiligen IHK-Prüfung zur Fachkauffrau/zum Fachkaufmann für Außenwirtschaft unterziehen. Seit Juli 2005 gibt es nunmehr einen neuen bundeseinheitlichen Abschluss. Die Geprüfte Fachkauffrau/der Geprüfte Fachkaufmann für Außenwirtschaft ist fähig, Import-, Export- und Transithandelsgeschäfte eigenständig und verantwortlich anzubahnen und abzuwickeln und für die Unternehmensführung Vorschläge und Entscheidungshilfen zu außenwirtschaftlichen Aktivitäten auszuarbeiten. Die Fachkaufleute bereiten Kooperationen mit Außenhandelsunternehmen vor und bauen Vertriebs- sowie Importorganisationen im In- und Ausland auf. Sie planen Maßnahmen des Auslandsmarketings und führen sie durch. Sie nehmen Führungsaufgaben wahr.
Auch ohne Abitur ist die Tür zu hessischen Hochschulen offen. Auch Fachwirte und Fachkaufleute haben seit Mitte 2006 den allgemeinen Hochschulzugang, der für Berufstätige mit Meisterbrief schon seit 2004 möglich ist. In der Neuregelung der "Verordnung über den Zugang berufliche Qualifizierter zu den Hochschulen im Lande Hessen" ist geregelt, dass Absolventen der IHK-Aufstiegsfortbildung mit mindestens vier Jahren Berufserfahrung sich für alle Studiengänge an hessischen Fachhochschulen und Universitäten bewerben können. Und zwar ohne vorgeschriebene Eignungsprüfung oder andere Hürden, wie sie in anderen Bundesländern nach wie vor existieren.
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